Herzlich willkommen in Liedertswil (Tschoppenhof) Lage Eingebettet in einer Mulde zwischen dem Waldenburger- und dem Reigoldswilertal; durch das Dorf fliesst das Weigistbächli, welches in Oberdorf in die Vordere Frenke mündet. Tiefster Punkt: 570 m.ü.M., höchster Punkt 1042 m.ü.M Bezirk Waldenburg Fläche 194 ha, wovon 107 ha Wald und 79 ha landwirtschaftliche Nutzfläche; Siedlungsfläche 8 ha. Geschichtliches 1194 wird erstmals der Name Liedirwilre, Weiler des Liothard erwähnt, von dem sich das heutige Liedertswil ableitet. Im Dialekt hat sich allerdings der Name „Tschoppenhof “ bis auf den heutigen Tag gehalten. Er geht auf Durs Tschopp zurück, der den Hof 1530 besass. Das aus einer Gruppe von Einzelhöfen entstandene Dörfchen kam nach dem Untergang des Klosters Beinwil als Bestandteil der frohburgischen Herrschaft Waldenburg 1366 an den Bischof und 1400 an die Stadt Basel. Kirchlich gehört Liedertswil auch heute noch zur Pfarrei Waldenburg - St. Peter. Wappen Seit 1940: Drei Baselbieter Dreisässenhäuser (Wohnhaus, Scheune, Stall) übereinander, mit blauen Dächern auf goldenem Grund. Die drei Häuser erinnern an die alten Einzelhöfe, aus denen Liedertswil hervorgegangen ist (von oben nach unten: Niederhof, Mittelhof, Hinterhof). Die Farben erinnern an die ehemalige Zugehörigkeit zur frohburgischen Herrschaft Waldenburg. Die Flagge ist gelbblau. Einwohner 1850 153 1900 133 2000 155 Heute 163 Landwirtschaft, Gewerbe und Industrie drei vollamtliche landwirtschaftliche Betriebe ein Architekturbüro ein Restaurant ein Coiffeursalon ein feinmechanischer Betrieb Eine Handorgelschule Ein Transportunternehmen Schule Eigene Primarschule, Mehrjahrgangsklasse (1 - 5). 1999: 5 Schülerinnen und Schüler. Kindergarten, Real-, Sekundar- und BWK-Schule in Oberdorf, Gymnasium in Liestal. Zwischen 1948 und 1970 war die Schule wegen Kindermangels geschlossen. 1970 wurde in einem neuen Schulhaus der Unterricht wieder aufgenommen. 26. Juli 1999 wegen Kindermangels wird die Schule geschlossen Verein Schützengesellschaft Liedertswil, gegründet 1893. Eigenes Schützenhaus, letzter Feldstand im Kanton Baselland. Aktive Tschoppenhöfer, gegründet 1981. Verein Aufgelöst VVOL Verschönerungsverein Oberdorf und Liedertswil. Post Die eigene Poststelle wurde am 30.6.1964 aufgehoben. Jetzt ist Liedertswil der Post Oberdorf angeschlossen (gleiche Postleitzahl). Gemeinderat und Gemeindeverwaltung Der Gemeinderat besteht aus drei Mitgliedern. Die Gemeindeverwaltung wird von zwei Personen (Verwaltung und Kassier) im Nebenamt geführt. Besonderes Die Bürgergemeinde verfügt über eine Weide, auf der jedes Jahr rund 60 Rinder sömmern. Als zweite Gemeinde im Kanton Baselland hat Liedertswil eine Schnitzelheizung gebaut (Wärmeverbund für Gemeinde und Private).